Partnerstädte

Damvillers

Mit seinen 700 Einwohnern liegt das Dorf DAMVILLERS im Norden des Departements Meuse (Maas) zwischen den Grenzen von Belgien und Luxemburg. Die sehr wenig bevölkerte Gegend ist vor allem ländlich, also agrar. Felder, Wiesen und Wälder sind überall zu sehen und werden von der Maashügelkette (rund 400 m hoch) und der Woevre-Ebene betont.

Die nächstliegenden Städte sind VERDUN (25 km), METZ (80 km), LUXEMBURG (80 km), NANCY (120 km), REIMS (120 km) und TRIER (130 km).

DAMVILLERS hat zwei Partnerstädte:

  • LIGNY (Belgien) seit 1966
  • ZIERENBERG seit 1967

 

Die frühere Geschichte von DAMVILLERS ist belebt:

Als Übergangs- und Kampfstelle wurde das Dorf mal vom spanischen Kaisertum, mal vom französischen Königtum und auch vom germanischen Kaisertum besetzt. Erst 1637 gehört diese Festung zu Frankreich und ihre Befestigungen werden 1673 auf Befehl Ludwigs des XIV. zerstört. Davon kann man heute leider nur noch wenige Reste sehen.


DAMVILLERS ist der Geburtsort von einigen berühmten Persönlichkeiten:

  • der Feldmarschall GERARD (1773 - 1852), als "Befreier Belgiens" (1831) bekannt (Gründung der Partnerschaft mit LIGNY), treuer Diener des Kaisers Napoleon
  • der Maler Jules BASTIEN-LEPAGE (1848 - 1884), dessen berühmteste Meisterwerke in der ganzen Welt zerstreut sind und der unglücklicherweise so jung sterben musste
  • Jules LIEGEOIS (1833 - 1908), Jurist, Philosoph und Mitgründer einer neuen Wissenschaft: der Hypnotismus, in NANCY


Wegen seiner Lage (25 km nördlich von VERDUN) ist DAMVILLERS im ersten Weltkrieg ein deutscher Stützpunkt gewesen und wurde, wie die umliegenden Dörfer, teilweise zerstört. Fast jedes Dorf besitzt hier einen deutschen Soldatenfriedhof (Gründung der Partnerschaft mit ZIERENBERG, dank der Aktion des "Volksbunds Deutscher Kriegsgräberfürsorge").

Dieses freundliche, mit Blumen geschmückte Dorf, heutzutage Kernort einer Gemeindegemeinschaft von 21 Dörfern, wird Sie gerne empfangen und Ihnen seine Sehenswürdigkeiten zeigen.

Auskünfte, Rathaus:

Telefon: 03.29.85.60.28
Fax:      03.29.85.53.60

Verkehrsverein:

Telefon: 03.29.85.57.01
Homepage: www.cc-damvillers.fr

 


Gattatico

Gattatico ist eine Gemeinde mit ca. 5.200 Einwohnern und befindet sich in der Poebene zwischen Reggio Emilia und Parma, die Stadt von Giuseppe Verdi und Toscanini.

(cartina con Reggio-Parma-Canossa-Brescello)

Bereits vor über 2000 Jahren gab es in unserer Gegend eine wichtige römische Siedlung und diese Bedeutung wird auch heute noch durch Fundstätte bezeugt. 1805 wurde die Gemeinde gegründet. Seit damals hat sich in Gattatico viel geändert. Traditionsgemäß ist Gattatico eine landwirtschaftliche Gemeinde. Doch haben sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr Industrie- und Handwerksbetriebe niedergelassen. So kann man sagen, dass dieses Produktionssystem heute zu Wohlstand und einer totalen Arbeitsbeschäftigung geführt hat.

Den Bewohnern von Gattatico stehen Schulen, die besten Kindergärten, eine Gemeindebibliothek, die sich besonders auf Jugendliche spezialisiert hat und auch ein sehr reichhaltiges Lichtspieltheater mit einem Mehrzwecksaal zur Verfügung. Groß ist auch das Angebot an Sportanlagen. Gattatico hat 2 Sporthallen, 3 Fußballplätze und verschiedene Bocciaspiel-Bahnen und Tennisplätze. Kürzlich wurde ein Jugendzentrum eröffnet, das das Zusammensein der Jugendlichen fördert. Dementsprechend spielen die Vereine und Verbände in Gattatico eine wichtige Rolle. Wir haben einen sehr aktiven Musikverein mit einem großen Chor, einer Band und einem Jugendorchester. 2 Fußballvereine, eine Volleyballmannschaft und viele andere Vereine sorgen für ein reichhaltiges Angebot an Freizeitgestaltung.

In unserer Gemeinde befindet sich auch eine bekannte Gedenkstätte und das entsprechende Museum Cervi.

Doch die ganze Gegend hat einen besonderen Reiz!

Nicht weit von uns, auf mit Burgen übersäten Hügeln, befindet sich Canossa, die um das Jahr 1000 der Schauplatz der großen europäischen Politik war. Am 28.1.1077 ersuchte Kaiser Heinrich IV. in der hier gelegenen Burg Canossa vom Papst empfangen zu werden und erhielt durch Fürsprache der Marktgräfin Mathilde die päpstliche Vergebung. Von da der weltweitbekannte Spruch:

"Der Weg nach Canossa".

In unserer Nähe, ist auch das alte romanische Städtchen Brescello, das heute als Geburtsort von Don Camillo und Peppone bekannt ist. Unsere Region ist aber besonders beliebt für die Gastfreundlichkeit und ist ganz sicher ein Treffpunkt für Feinschmecker, die eine Vorliebe für gutes Essen haben. In unseren modern, eingerichteten Bauernhöfen wird der weltberühmte Parmesan-Käse noch nach alter Art hergestellt. Allein oder als Zutat von unseren Nudelgerichten schmeckt er vorzüglich. Einzigartig ist auch unser Parmesan-Schinken der mit einem guten Glas echten Lambrusco-Wein einen wahren Gaumen-Genuss darstellt.

Wie Sie sehen, befindet sich Gattatico in einer Gegend , in der es sich gut leben lässt.


Gerne warten wir auf Ihren Besuch!!!


Ichtershausen

Seit 1990 sind Zierenberg und Ichtershausen, das am Nordrand des Thüringer Waldes vor den Toren Arnstadts liegt, durch eine innerdeutsche Städtefreundschaft partnerschaftlich verbunden. Die "Drei Gleichen", Mühlburg, Kevernburg und Veste Wachsenburg, schützen den im Jahre 948 erstmals urkundlich erwähnten Ort. Ein von Friederun von Grumbach gegründetes Nonnenkloster in Ichtershausen wurde 1498 aufgelöst.

Die Klosterkirche wurde zur Pfarrkirche des Ortes. Im 12. Jahrhundert suchten Brände, Seuchen und die Pest Ichtershausen heim. Nur 230 der 720 Einwohner überlebten diese Zeit. 1697 erhielt Ichtershausen das Marktrecht. 1862 wurde das Ichtershäuser Nadelwerk, in dem zeitweise bis zu 900 Personen Arbeit fanden, durch Wilhelm Wolff aus Gotha gegründet. Die Nadeln des Werks wurden in die ganze Welt exportiert. Heute arbeiten nur noch wenige Menschen in der Nadelproduktion. In einem Teil der Gebäude des Nadelwerks ist die Gemeindeverwaltung untergebracht.

Nach 1990 erschloss die Gemeinde ein großes Gewerbegebiet, in dem sich zahlreiche Firmen aus dem In- und Ausland ansiedelten. Eine heimatkundliche Sammlung, die ein Privatmann über vier Jahrzehnte zusammentrug, befindet sich gegenüber der Klosterkirche in einem alten bäuerlichen Anwesen. Die 1133 erbaute Klosterkirche (Fon 03628-589543) und das Heimatmuseum (Fon 03628-48520) können besichtigt werden.

www.ichtershausen.de